„Ich bin Nina Schmitz, 42 Jahre, Mutter zweier Töchter.
Lebe und arbeite seit Anfang 2009 in Berlin.
Nach meinem Abitur habe ich an der Kunstakademie Düsseldorf in der Fotografie-Klasse bei Bernd und Hilla Becher studiert. 1996 habe ich dort mein Studium mit der Auszeichnung der Meisterschülerin abgeschlossen. Ich hatte das große Glück das sich gleich nach meinem Studium zwei namhafte Galerien für mich interessiert haben und ich so von Anfang an eine gute finanzielle Basis für mein Weiterkommen hatte. Seitdem arbeite ich als freischaffende Fotokünstlerin mit einem eigenen Atelier (bis Ende 2008 in Düsseldorf).
Ich habe viele fotografische Werkreihen erstellt. Mit meiner Portraitserie über Jugendliche um die Jahrtausendwende (1999/2000) hatte ich meinen Durchbruch in der Kunstszene. Durch nationale und internationale Ausstellungen konnte ich mir einen Namen machen und habe ein paar wichtige Preise und Auszeichnungen gewonnen. So konnte ich mit einem Stipendium nach Californien reisen und dort arbeiten, wurde zwei Jahre aus Basel mit dem Stipendium „art and finance“ unterstützt, bin mit dem Architektur-Fotografiepreis, Aenne Biermannpreis in Gera, dem Karl-Hofer Preis in Berlin, uvm. ausgezeichnet worden.
Inhaltlich habe ich mich immer mit dem Menschen beschäftigt: mein Interesse hat sich vom Portrait weiterentwickelt zur inszenierten Fotografien (also erfundene Geschichten in einem Bild oder einer Fotoserie darzustellen). Es gibt mehrere Buchpublikationen über meine Arbeiten als Künstlerin, u.a. „Moviestars“, Schaden Verlag.
In 2004 begann mein Interesse an bewegten Bildern mich mit einem neuen Berufszweig zu verbinden: Filmemacherin. Ich habe eine Ausbildung zur Drehbuchautorin gemacht und schreibe seitdem Drehbücher. Ich habe das Filmschnittprogramm FinalCut Pro erlernt und erste eigene Kurzfilmproduktionen (Musikvideos) realisiert.
Ende 2006 kam ein großer Auftrag für einen Werbefilm zu mir und mit einem Sprung ins kalte Wasser habe ich in Düsseldorf begonnen als Regisseurin zu arbeiten. Dort habe ich anderthalb Jahre für die AWISTA (Müllabfuhr) 13 verschiedene Filme realisiert, u.a. einen Werbespot (Drehbuch und Regie), der in 2007 im Kino lief, begleitet von einer von mir entworfenen und realisierten Printkampagne, 11 Musik-Dokumentationsfilme und einem Imagefilm. Es gibt eine Buchpublikation über dieses Projekt: „AWSIAT Angels und andere Helden“, Frank Eyes Verlag.
Durch diese Aufträge hatte ich die Chance mich in den Bereichen HD-Kamera und Produktionsorganisation zu professionalisieren.
Ende 2008 bin ich nach Berlin gekommen und entwickele hier seitdem ein neues Netzwerk und die Zusammenführung meiner Ideen und Kompetenzen zu einem Ziel: Regisseurin für fiktive TV-und Kinofilme als künstlerische Großprojekte.
Im ersten Halbjahr in 2009 habe ich im Institut für Schauspiel, Film und Fernsehen (iSFF) eine Weiterbildung zur Regieassisitentin gemacht, die mir nun den Boden für meine neue Berufsausrichtung bietet.
Ich bin ein Mensch mit Kompetenzen in sehr unterschiedlichen Bereichen:
In erster Linie bin ich eine kreative Bildkomponistin, wie ich es während meines Studiums in der Becherklasse gelernt habe. In den 12 Jahren, in denen ich als Fotokünstlerin arbeite, habe ich eine eigene, sehr ästhetische Bildsprache entwickelt. Mit besonderem Licht und einer eigenen Farbkomposition bringe ich sehr auffällig die Besonderheit, die Schönheit der Menschen in den Vordergrund. Gerade die Arbeit mit einer bestimmten Blitztechnik in der analogen Fotografie/Film habe ich eine besondere Art im Umgang mit dem Hintergrund erarbeitet: der so genannte Fototapeteneffekt. Der Hinter- und Vordergrund scheinen sich von einander zu trennen, wodurch die Betonung beider Ebenen einzeln wahrgenommen wird. So eröffnen sich mir in der Fotografie zwei Sprachebenen (Vorder- und Hintergrund) mit denen ich meine Aussage erzählen kann.
In meinen digitalen Fotografie-Serien verschmelzen verschiedene Ebene sehr malerisch zu einem Bild. Erforscht man als Betrachter die tiefer liegenden Ebenen, so findet man Botschaften/Geschichten, wie Sprechblasen aus einer anderen Dimension.
Immer schon geht es um die verschiedenen Bewusstseinsebene des Menschen und wie man die gute, kräftige, schöne Ebene eines jeden Menschen, einer jeden Geschichte voran bringen kann und zeigt. Farbig immer sehr auffällig, schreien meine Bilder geradezu in Bonbon-Farbenden Tönen der Träume und Illusionen.
Mein Stil wird oft als schräg, unkonventionell und kultig beschrieben, ich treffe also den modernen Charakter einer jungen neuen Generation. Auffallend und emotional.
Natürlich polarisiert eine solch starke Stil aussage. Es ist mein Erkennungsmerkmal für das mein Name steht.
Seit meiner Jungend besuche ich in meiner Freizeit Seminare zur psychologischen Entwicklung. Das ist mein Steckenpferd und gleichzeitig meine Basis durch die ich meine mentalen und sozialen Kompetenzen ausgebildet habe. Seit 2002 biete ich Workshops als Coach an (Vision Art Therapy) und habe zahlreiche individuelle Beratungen durchgeführt.
Meine Menschenkenntnis und die klare Betrachtung meiner Umwelt / z.B. Analyse von Verhaltens-Mustern ist die Grundlage für meine Geschichten in den Drehbüchern.
Besonders das Format des fiktiven Filmes eignet sich sehr um Menschen einen positiven Weg aus Krisen vorzuleben/aufzuzeigen, da es immer um die Identifizierung mit dem Protagonisten und seiner Entwicklung in der Geschichte geht.
Neben diesen beiden Kompetenz-Schwerpunkten in meinem Leben, liebe ich die Organisation von Projekten. Ich bin ein sehr pragmatischer wie praktischer, also lösungsorientierter Mensch. Für mich gibt es keine Probleme, sondern nur immer neue, flexible Wege, wie ich mein Ziel erreiche. Mein Motto ist, wenn ich nicht durch die Tür komme, dann gehe ich durchs Fenster. Und ich liebe kurze Wege. Bin aber äußerst nachhaltig in der Verfolgung meiner Ziele. Dabei behalte ich den Überblick, kann mit gutem Zeitmanagement Stress vermeiden, ein Team einbinden und motivieren und vor allem Spaß bei der Arbeit vermitteln.
Während meines Studiums habe ich immer als Assistentin in verschiedenen Bereichen gejobbt, so habe ich in einem Innenarchitekturbüro, einem Fotostudio und als Anwaltsgehilfin lange Jahre Erfahrungen rund um die Organisation: Büro/Buchhaltung, Angebotsakquise, Kundenbetreuung sammeln könne. Bei meiner Arbeit als Selbstständige und speziell aber in der Organisation als Produzentin und als Regieassistentin konnte ich das immer gut gebrauchen. Ganz konkret beherrsche ich das komplette Office-Paket, inkl. Excel und PowerPoint. Bin auf Mac und PC zu Hause mit Programmen wie Photoshop, QuarkXPressllustrator, aber auch gezielte FFFFilmorganisationsprogrammee Movie Magic und Fuzzelcheck und natürlich das Schnitt Programm FinFinalCuto HD.
Was ich nicht kann, lerne ich gerne und schnell dazu.
Diese drei großen Kompetenzschwerpunkte vereinen sich vor allem in dem Beruf der Regisseurin bei mir. Während meiner ersten Berufserfahrungen in der Regie habe ich besonders erfolgreiche Erfahrung in der Schauspielerführung und Teambildung gemacht. Gekürt von der Freude über das kreative Ergebnis waren dies die schönste Berufserfahrung meines Lebens und so bleibe ich diesem Ziel treu verbunden.
Hier kann ich meine Drehbücher umsetzen, kann meinen Fotografischen-Stil in bewegte Bilder weiterführen, mit meiner klar strukturierten Art das Team am Set motivieren und kann meine Ideen für eine bessere Welt einer großen Menge an Menschen zugänglich machen.
Ich möchte Menschen bewegen!
Es ist Zeit, dass wir alle unser möglichstes tun, um aus dieser Welt ein Paradies zu machen.
Wenn jeder von uns einen kleinen Schritt in diese Richtung macht, nur einen kleinen Tropfen hinzufügt, ein Wort, eine Geste, dann sind wir auf der Seite der Gewinner. Wir alle können nur gewinnen, selbst wenn wir es „nur“ versuchen und niemals ein Star sein werden, sind wir auf der Seite der Gewinner! Wenn jeder von uns das Beste gibt, was er kann, dann wird sich dadurch unsere Welt verändern. In unseren Visionen und Träumen zeigt sich uns was möglich wäre. Zeigt sich unser Ziel. Visionen sind der Beginn. Aus ihnen erwächst die Idee und dann folgt das Handeln. Mit Taten, mit dem mutigen „Machen“ können wir unsere Vision herausbringen. Wenn wir uns trauen unsere Visionen zu leben, haben wir gewonnen. Alleine das machen, das ausprobieren und vorangehen macht uns zu Vorbildern für alle Nachkommenden. Wieviel besser und leichter können dann unsere Kinder schon voran gehen, wenn sie Eltern haben, die sich trauen. Mein Motto lautet GoForIt, packen wir es an, gehen wir voran!“ Berlin, 2009